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Silvesterknaller

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Die Weihnachtszeit ist noch keine Woche alt, da beginnt für viele die Zeit der Silvesterknaller. Ob Raketen, Böller, oder Knallfrösche, die Werbung um die Angebote sind vielfältig. Gefahrenhinweise auf den Verpackungen sind meist klein gehalten, und die Altersangaben werden von vielen Menschennicht genau beachtet. 

Bei Silvesterknallern und Raketen, handelt es in den meisten Fällen jedoch um geringe Mengen von Sprengstoffen. Schwarzpulver und andere Antriebs- und Verbrennungsstoffe können auch in den kleinen Dosen zu verheerenden Verletzungen führen. 

 

Tipps und Hinweise:

Kleine Kinder nie alleine in die Nähe von Feuerwerkskörpern lassen und immer auf einen großen Sicherheitsabstand beim Abschießen achten.
Beim Feuerwerk mit Kindern sollten nur für Kinder geeignete Feuerwerke wie beispielsweise kleine Knallfrösche unter Aufsicht verwendet werden.
Grundsätzlich sollten die Eltern nur pyrotechnische Artikel mit behördlicher Zulassung (Aufdruck BAM-P I+II) kaufen. Die Gefahrenklasse II ist nicht für Kinder und Jugendliche geeignet. Diese Knallkörper dürfen nur Erwachsene im Freien zünden.
Die Raketen müssen kippsicher aufgestellt sein und dürfen niemals nachgezündet werden. Vorher sollte sichergestellt sein, dass sich oberhalb des Abschussorts kein Baum und kein Balkon befinden.
Niemals mit Raketen auf Menschen zielen.
Besonders sind kleine Kinder in Gefahr, wenn sich Feuerwerkskörper in den Kapuzen verfangen.

Acht bis 15-Jährige sind besonders gefährdet

Eine besondere Risikogruppe sind Kinder von acht bis 15 Jahren. Sie probieren oft schon vor Silvester Leuchtkugeln und Knallkörper aus. Es nützt nichts, den Kindern das Knallen zu verbieten. Aber es ist sehr wichtig, mit den Jugendlichen vorher über die Gefahren beim Umgang mit Feuerwerkskörpern zu sprechen und gemeinsam sicheres Abschießen zu üben. Eltern sollten am besten bis Mitternacht keinen Alkohol trinken, um einen Überblick über das Geschehen zu behalten



Wenn sie diese Regeln beachten, sollte einem fröhlchen Jahresausklang nichts mehr im Wege stehen.

 

Geschichte des Feuerwerks

Von dem Tag an, an dem die ersten Feuerwerkskörper den Himmel erleuchteten, bis zum heutigen, an dem bei größeren Feuerwerken 1000de Feuerwerkskörper abgebrannt werden, sind nun schon mehr als 600 Jahre verstrichen.

Anfänge der Feuerwerkerei in China

Angefangen hat alles vor mehr als 1000 Jahren mit der Erfindung des Schwarzpulver im alten China, in dem die Grundstoffe wie Salpeter (Siao si), Holzkohle (Mu tan) und Schwefel (Lin huang) für das Schwarzpulver bereits in der Zeit der Hau Dynastie (25-250 n.Chr.) bekannt waren. In der Sung-Zeit (960-1279) flogen bei den Chinesen bereits die ersten Raketen, damals noch als Feuerpfeile bekannt. 
Bald folgten erste Einsätze des Schwarzpulvers, dem Huo-pa. Gegen Ende des 13.Jh. soll dann die Kenntnis vom Schwarzpulver von holländischen Seefahrern nach Europa gebracht wurden sein. In der gleichen Zeit experimentierte auch der englische Mönch Roger Bacon mit Stoffen, die die Grundbestandteile des Schwarzpulvers enthielten.



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