Nächste Termine
- 22.02.2012 | 20.00 Stammtisch
- 03.03.2012 | 18.00 Starkbierfest
Warnung vor dem Betreten dünner Eisflächen - Richtiges Verhalten im Notfall
Trotz langen Minusgraden sind viele Eisflächen zu dünn; es droht Einbruchsgefahr. Auch der Frost der Nächte garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist. Innerhalb weniger Minuten in rund drei bis vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt und eingebrochene Personen geht unter. Insbesondere Kinder lassen sich all zu leicht von den glitzernden Eisflächen zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.
Tipps für einen sicheren Ausflug: Sicherheit geht vor Vergnügen
Nehmen sie örtliche Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden. Vermeiden sie einsame Ausflüge auf dem Eis - bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe holen kann. Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt auf keine Fall betreten. Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein - hier droht Einbruchgefahr! Wenn sie bereits auf dem Eis sind: flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
Wenn es denn doch passiert ist:
Rufen sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe bzw. organisieren sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände können Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.
Was im Notfall zu tun ist: