Nächste Termine
- 22.02.2012 | 20.00 Stammtisch
- 03.03.2012 | 18.00 Starkbierfest
Der Notruf, der die meisten Menschen direkt im Unglücksfall betrifft, ist der telefonische.
| 110 | Polizeinotruf |
| 112 | Feuerwehrnotruf, auch Rettungsdienst und z.T Fax |
| 19222 | ärtzlicher Notruf |
| 089 19240 | Giftnotruf München |
| 0911 398 2451 | Giftnotruf Nürnberg |
| 0180 519 1212 | ärztlicher Bereitschaftsdienst Bayern |
Weitere Nummern die sich nur auf die Gemeinde Langquaid erstrecken und unter denen sie Informationen zu Themen der Feuerwehr und des Notrufs erhalten.
| 09452 912 0 | Gemeinde Langquaid Bürgerbüro |
| 09452 933 555 | Feuerwehr Langquaid |
| 09452 942 389 | Feuerwehr Niederleierndorf |
Für das Verhalten und die wesentlichen Informationen beim Absetzen eines Notrufs wurden einige Regeln über die Angaben erstellt, die das problemlose Abwickeln erleichtern sollen:
Der Anrufer sollte erst auflegen, wenn die angerufene Leitstelle keine Fragen mehr hat und das Gespräch beendet. Die Inhalte des Notrufs sind derzeit in den deutschsprachigen Ländern nicht einheitlich. In Deutschland werden die 5 W´s abgefragt:und klärt die Frage nach dem Anrufer bei den Rückfragen. Das Nennen der Rückrufnummer ist von erheblicher Bedeutung, weil nur dadurch die Möglichkeit besteht, bei Rückfragen Kontakt mit dem Mitteiler aufzunehmen. Dies ist vor allem dann erforderlich, wenn die Rettungskräfte den Einsatzort nicht auffinden können.
Machen sie der Leitstelle auch Angeben über Besonderheiten:
Ein Notruf kann von jedem Telefon aus immer kostenlos erfolgen – Münzen oder Telefonkarten sind nicht erforderlich. Dies gilt auch für Mobiltelefone. Hier wurden international im GSM-Standard die 112 sowie die 911 (die in Nordamerika üblich ist) als Notrufnummern eingeführt. Auch ohne SIM-Karte oder PIN kann man in vielen Ländern, nicht mehr jedoch in Deutschland, diese Nummern wählen und wird mit einer Leitstelle, wie Rettung oder Polizei, verbunden. Mobiltelefone vieler Hersteller erlauben sogar das Wählen dieser Nummer bei aktivierter Tastensperre. In Deutschland sind Notrufe von einem Handy ab 2009 nur noch mit einer betriebsbereiten SIM-Karte möglich. Die bisherige Möglichkeit, Notrufe auch ohne SIM-Karte absetzen zu können, wurde gesperrt, um den Missbrauch der Notrufnummern zu verhindern. Dies geht aus einer am 17. Dezember 2008 vom Bundesrat beschlossenen Verordnung über Notrufverbindungen hervor.
Demnach können Notrufe an die Nummern 110 und 112 künftig nur noch von Handys abgesetzt werden, in denen eine aktive SIM-Karte steckt.
Für Behinderte und Gehörlose haben wir hier ein Notruffax mit Faxnummer hinterlegt.
Bitte erkundigen sie sich ob in Ihrem Kreis oder Ihrer Stadt möglicherweise eine andere Faxnummer gewählt werden muss!
Die Nummer 112 Die Nummer 112 wurde seit 1956 in einigen großen Städten zur Alarmierung von Feuerwehren benutzt. Die Verbreitung erfolgte aber erst nach dem Unfall des kleinen Björn Steiger 1969, der erst nach einer Stunde von einem Rettungswagen geborgen wurde und verstarb. Auf Betreiben der Eltern und der gegründeten Björn Steiger Stiftung wurde im Sommer 1973 der Notruf 110 in den 19 Landkreisen Nordwürtembergs für DM 387000,-- (man rechnete mit mehreren Millionen DM) von der Post freigeschaltet, die Nummer 112 für die Feuerwehr gab es umsonst dazu. Die Verantwortlichen der damaligen Bundesregierung hatte eine Einführung eines bundesweiten Notruf bis dahin als zu teuer abgelehnt. Am 22. September 1973 wurde nach eine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht und auf öffentlichen Druck hin durch die damalige Bundesregierung und den Postminister der einheitliche Notruf 110 und 112 in Deutschland beschlossen. Mit dem Beschluß des Ministerrates des europäischen Parlaments im Jahre 1991 ist die 112 auch der europaweite Notruf. |